Reiseverlauf 2026


1. Tag (16.08. / Sonntag / Anreise)
Individuelle Anfahrt zum Treffpunkt in Tschechien, nahe der slowakischen bzw.österreichischen Grenze. Mit Hilfe der Anfahrtsbeschreibung ist die Unterkunft sicher leicht zu finden.
Zimmer mit DU/WC, Abendessen und Frühstück

2. Tag (ca. 390 km)
Kurze Fahrt über Autobahn in die Slowakei, dann folgen die vorerst letzten „richtigen“ Kurven einer Bergstrecke über die Malé Karpaty (Kleinen Karpaten).
In Ungarn rollen wir auf ziemlich geraden Landstraßen gen Süden, in eine kleinere Stadt. Die Motorräder parken vor dem Hotel.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück

3. Tag (ca. 220 km)
Gemeinsame Fahrt zum Grenzübergang nach Serbien. Vieles ist ab hier schon in kyrillischer Schrift ausgeschildert. Während die Orte insgesamt eher arm wirken, stechen jedoch einige Anwesen krass hervor: wer es sich leisten kann, baut prunkvoll mit verschnörkelten Zäunen, Eingangsportalen und steinernen Figuren.
Wir überqueren die Theiß, die zusammen mit Donau und Temesch hier ein fruchtbares Schwemmland geschaffen haben. Zunächst noch flach, später hügelig und damit abwechslungsreicher präsentiert sich uns die Vojvodina, der serbische Teil des Banats. Weite Felder und schmale, hohe und luftige Speicherhäuser zeugen von intensivem Maisanbau.
Das heutige Ziel ist Belgrad, die Hauptstadt Serbiens, wo wir im Zentrum übernachten werden.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück

4. Tag (ca. 310 km)
Die ersten Kilometer werden auf der Autobahn abspulen, um ein bisschen voran zu kommen. Zunächst noch relativ flach, verläuft die Strecke später durch ein Mittelgebirge.
Dann folgt der Grenzübertritt nach Bulgarien.
Bald merkt man, dass man sich am Rande Europas bewegt. Vieles wirkt schon ein bisschen anders als gewohnt.
Unser erstes Quartier liegt unweit einer bizarren, rot getönten Sandsteinlandschaft, den Felsen von Belogradtschik. Inmitten der Felsfiguren liegt die alte Festung „Kaleto“, die wir besuchen können.
In der gemütlichen Gaststube der privaten Pension werden abends die ersten bulgarischen Leckereien probiert. Die Motorräder parken davor.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück

5. Tag (ca. 260 km)
Nach dem die Sandsteine hinter uns liegen, sehen wir bald Höhenzüge des Balkans, die schon an der 2.000 Meter-Grenze kratzen. Viele kleine Dörfer werden durchquert, in denen die Zeit vor Längerem stehen geblieben zu sein scheint. Pferde oder Esel ziehen Karren hinter sich her, ansonsten werden uns vermutlich nicht viele Fahrzeuge begegnen.
Dann erhebt sich der beeindruckende und schroffe Gebirgszug Vracanska Planina direkt vor uns.
Später kommen wir zu einer außergewöhnlichen Naturerscheinung Bulgariens, einem gigantischen, tunnelähnlichen Felsbogen. Er versteckt sich regelrecht vor Besuchern und bietet den Hirten mit ihren Schafen, Ziegen oder Eseln Zuflucht vor Regen oder Hitze. Noch schützt kein Zaun vorm Absturz, noch erhebt niemand Anspruch auf Eintritt – ein echter Geheimtipp! Wer weiß wie lange noch ...
Um unser heutiges Ziel zu erreichen, muss ein weiterer Gebirgszug überquert werden. Schmale und eng gewundene Straßen erfordern unsere volle Aufmerksamkeit.
Schließlich erreichen wir unseren Übernachtungsort, ein Dorf mit einer großen Anzahl von den typisch bulgarischen Häusern, den sogenannten Wiedergeburtshäusern.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück

6. Tag (ca. 250 km)
Nach dem Verlassen des Ortes geht es noch ein paar Höhenmeter kurvig bergauf, anschließend hinab in die flachere Region um Plovdiv. Die Großstadt wird umfahren und allmählich werden die Hügel wieder zu Bergen und die Straßen gewundener. Ziel sind die östlichen Ausläufer der Rhodopen. Dort treffen wir auf sehr besondere Tuffsteinformationen in Pilzform. Sie sind beinahe bunt und durch Winderosion entstanden. Am Ende des Tages werden wir in einem alten Bauernhof Willkommen geheißen. Hier, im Tal der Arda gibt es zahlreiche Geier, deren Schweben wir vielleicht beobachten können.
Zimmer mit DU/WC, Abendessen und Frühstück

7. Tag (ca. 250 km)
Wir lassen das Tal der Arda mit seinen Geiern hinter uns und nehmen Kurs auf das Schwarze Meer. Weitläufige Landschaften, nur spärlich besiedelt säumen den Weg. In der Strandscha, einer eichenwaldreiche Region entlang der türkischen Grenze erwarten uns ein paar unbefestigte Kilometer durch Bulgariens größten Naturpark. In einer kleinen Hafenstadt checken wir für zwei Nächte in unserem Hotel ein.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück

8. Tag (Freizeit)
Für heute ist eine Ruhepause angesagt, die Motorräder können stehen bleiben und wir schlendern durch die Altstadt oder - wenn das Wetter es gut mit uns meint - liegen am Strand.
Doppelzimmer mit DU/WC und Frühstück

9. Tag (ca. 330 km)
Noch knapp vierzig Kilometer fahren wir küstennah und haben letzte Blicke zum Meer, dann geht’s rechts in die Büsche der Strandscha und bei Tageskilometerstand einhundert ist die Grenze zur Türkei erreicht. Nun ist auch für mich absolutes Neuland unter den Rädern. Unser Ziel Istanbul! Im Zentrum der Metropole zwischen Okzident und Orient werden nahe der touristischen Sehenswürdigkeiten für zwei Nächte unser Quartier aufschlagen.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück

10. Tag (Stadtbesichtigung / Freizeit))
Die Motos sollten sicher in der Tiefgarage abkühlen und wir haben Zeit für eine Stippvisite der großen Metropole am Bosporus.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück

11. Tag (290 km)
Nachdem wir das Gewirr der Straßen und den Trubel des Großstadtverkehrs hinter uns gelassen haben, durchqueren wir den eher kargen europäischen Teil des Landes und werden nahe der bulgarischen Grenze in Edirne unsere letzte türkische Übernachtung aufsuchen, eine alte Karawanserei.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück

12. Tag (ca. 290 km)
Nach etwa vierzig Kilometern sind wir wieder in der EU und die Landschaften werden zunehmend gebirgiger und die Straßen kurviger. Wir sind wieder in Bulgarien, dennoch sind hier viele Orte türkisch besiedelt und zahlreiche Minarette recken sich in den Himmel.
Am Ende der Strecke schlägt die Natur noch einmal voll zu: die Felsen rücken spektakulär zusammen, die Straße wird schmaler. Schließlich musste die Piste in die senkrechten Wände gemeißelt werden. Tief unten rauscht der Bach, wir sind an der engsten Stelle der Trigrader Schlucht angelangt. Hier wird deutlich, dass die letzten drei Dörfer noch nicht allzu lange mit Fahrzeugen erreichbar sind. Bald öffnet sich die Schlucht und Trigrad breitet seine verstreuten Häuser in dem atemberaubenden Tal aus. Die letzten Meter zur Unterkunft sind unbefestigt! Hier haben wir wieder zwei Übernachtungen.
Zimmer mit DU/WC Abendessen und Frühstück

13. Tag (Freizeit)
Die Gebirge um Trigrad sind von unzähligen Grotten regelrecht durchlöchert und bieten vom einfachen Höhlenbesuch mit touristengerechten Wegen und Beleuchtung bis hin zum schwierigen, nur von Spezialisten mit Kletterausrüstung machbaren Trip alles, was das Herz von geologisch Interessierten begehrt.
Falls jemand mit einer Enduro dabei ist, so kann er auch Übertage die Gegend erschließen. Möglich ist auch eine abenteuerliche Tour mit Geländewagen hoch ins Gebirge.
Zimmer mit DU/WC Abendessen und Frühstück

14. Tag (ca. 190 km)
Noch einmal hallen die Geräusche unserer Motorräder im engen Fels wider, dann werden die Rhodopen etwas lieblicher, zeigen uns ihre andere Seite. Felder und duftende Wiesen lockern die Wälder auf, Bäche kreuzen unseren Weg oder begleiten uns ein Stückchen – hinter jeder Biegung möchte man anhalten und rasten, einfach diese Idylle und das Aroma der Kräuter in sich aufnehmen. Wieder säumen mehrere Stauseen unseren Weg. Später zeichnet sich am nordwestlichen Horizont eine gewaltige Bergkette ab: das Rila-Gebirge mit Bulgariens höchstem Gipfel, dem 2.925 Meter hohen Musala. Ein weiterer „Höhepunkt“ folgt bald darauf: das Dorf Awramowo befindet sich auf einer Höhe von 1.232 Metern über dem Meeresspiegel. Es besitzt den höchst gelegenen Bahnhof auf dem gesamten Balkan. Allerdings liegt das Gebäude recht unscheinbar an den Gleisen einer Schmalspurbahn. Kurz vor dem Ende der heutigen Tour erhebt sich das Massiv des Pirin-Gebirges eindrucksvoll über den umliegenden Orten. In Bansko, ebenfalls direkt am Fuße des Pirin gelegen, wartet eine gemütliche Pension auf uns. Im Zentrum von Bansko findet man urgemütliche „Mechanas“, die typischen, bulgarischen Restaurants, die oft ein kleines Feuer unterhalten, um Fleisch oder Paprika darauf zu grillen. Außerdem sorgen viele alte Wiedergeburtshäuser mit ihrem eigenwilligen Baustil für eine einmalige Atmosphäre. In den verschiedenen Läden kann man kleine Mitbringsel oder Souvenirs erstehen.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück

15. Tag (ca. 130 km)
Diese Etappe wird relativ kurz. Es geht in die wärmste Ecke des Landes und man ist vielleicht froh, die Kombi schnell ausziehen zu können. Von Bansko aus fahren wir eine gut ausgebaute Straße, die uns nach Süden bringt. Ein Abstecher aus dem Tal heraus, hoch zu alten und ehemals abgeschiedenen Orten mit steingedeckten Häusern. Bestimmt wird es für uns dort einen Kaffee geben. Nach der Überwindung eines gut 1.400 Meter hohen Passes wird und die Gegend um Melnik mit einer faszinierenden Kargheit empfangen. Überall wird Wein angebaut. Sandige Hügel und am Horizont die markanten Sandsteinformen, zwischen denen sich die berühmte kleine Stadt verbirgt. Berühmt durch seinen Wein, das nahe gelegene Kloster Roschen und die Wiedergeburtshäuser, die sich malerisch ins Tal drängen. Wenn wir Glück haben kriecht sogar eine Schildkröte über die Fahrbahn.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück

16. Tag (ca. 230 km)
Die sandige Gegend von Melnik liegt bald hinter uns, es geht nun nach Westen, hinüber nach Nordmazedonien! Um die breite und eintönige E79, die den Transitverkehr Griechenland – Sofia bewältigt, zu umgehen, schlagen wir einen Bogen außerhalb der EU – kurvige, verkehrsarme Straßen, ein Kaffeestopp und schon sind wir wieder in Bulgarien!
Unser heutiges Ziel liegt in den Bergen des Rila-Gebirges: das Rila-Kloster. Weit über die Landesgrenzen bekannt, ist diese Stätte Ziel von Pilgern sowie unzähligen Touristen und wurde 1983 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Nicht weit vom Kloster entfernt befindet sich unser Hotel, dessen Küche uns einmal mehr leckeres Essen auftischen wird.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück (außer Haus)

17. Tag (270 km)
Wir umfahren die Hauptstadt Sofia weiträumig und halten uns dabei ziemlich genau nördlich. Ein 1.414 Meter hoher Pass wird erklommen und bald sind wir in den Bergen, die uns schon am Beginn der Tour umgeben hatten. Nur wenig später werden wir in der schon bekannten Pension nahe Belogradtschik sein, in der wir herzlich empfangen werden.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück

18. Tag (ca. 320 km)
Rund siebzig Kilometer auf bulgarischen Straßen liegen vor uns, dann verlassen wir ein Land, das viele von uns mit Sicherheit in angenehmer Erinnerung behalten werden. Zügig geht es nun durch Serbien. Auf über 150 Kilometern wird uns wieder die Donau begleiten. Landschaftliches Highlight dabei: das Durchbruchstal des Flusses, der hier die Grenze zwischen Balkan und den Karpaten markiert und dem Eisernen Tor, die berühmt-berüchtigte Staumauer. Mal fahren wir dicht am Wasser, mal hoch oben an den Hängen und dabei grandiose Aussichten ins rumänische Hügelmeer genießend. Der Donau-Stausee, breit und mächtig, wird an den beeindruckenden Cazanele von senkrechten Felsen auf knapp 200 Meter zusammen gepresst. Später erreichen wir eine kleine, private Unterkunft.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück (außer Haus)

19. Tag (ca. 320 km)
Da die Donau-Fähre sehr früh ablegt, starten wir ohne Frühstück, überqueren den Fluss und frühstücken erst danach. Anschließend geht es durch die flache Vojvodina nach Ungarn zur schon bekannten Unterkunft.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück

20. Tag (ca. 380 km)
In Ungarn rollen wir auf ziemlich geraden Landstraßen gen Norden. Dann queren wir die Donau ein weiteres Mal (per Brücke) und sind gleich darauf in der Slowakei. Auch dort folgen wir zunächst sehr geraden Straßen, bis sich der Höhenzug der Malé Karpaty (Kleinen Karpaten) am Horizont abzeichnet. Die bekannte, schön geschwungene Bergstrecke setzt einen fahrerischen Höhepunkt nach all den flachen Kilometern. Dann die kurze Autobahnetappe bis Tschechien und wir sind am Ziel.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück

21. Tag (05.09. / Samstag / Heimfahrt)
Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück werden die Motorräder beladen und die individuelle Heimreise mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck angetreten.


Dieser Streckenverlauf ist unverbindlich. Bitte beachten Sie, dass Änderungen hinsichtlich der zeitlichen Abfolgen bzw. des Streckenverlaufes aus unvorhersehbaren Gründen jederzeit möglich sind. Danke!

Dieses Reiseangebot ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
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