Reiseverlauf


1. Tag (Sonntag, Anreise)
Individuelle Anreise zum Treffpunkt in Tschechien.
Mit Hilfe der Anfahrtsbeschreibung ist die Unterkunft leicht zu finden.
Erstes gemeinsames Abendessen und Organisationsbesprechung.
DZ o. EZ mit DU/WC und Frühstück

2. Tag (Montag, ca. 390 km)
Kurz nach dem Start folgen die vorerst letzten „richtigen“ Kurven einer Bergstrecke über die Malé Karpaty (Kleinen Karpaten).
In Ungarn rollen wir dann auf geraden Landstraßen gen Süden in eine kleinere Stadt.
DZ o. EZ mit DU/WC; Frühstück

3. Tag (Dienstag, ca. 330 km)
Es geht zum Grenzübergang nach Serbien. Kurz vor dem Ende der heutigen Etappe wird die Donau mit einer abenteuerlichen Fähre überquert
DZ o. EZ mit DU/WC und Frühstück

4. Tag (Mittwoch, ca. 220 km)
Der erste Abschnitt der Strecke ist von der Schlucht der Donau geprägt, die hier die Grenze zu Rumänien bildet.
Unser bulgarisches Quartier liegt bei einer bizarren, rot getönten Sandsteinlandschaft, den Felsen von Belogradtschik.
DZ o. EZ mit DU/WC, Frühstück

5. Tag (Donnerstag, ca. 300 km)
Die heutige Etappe verläuft quer durch die Mitte Bulgariens. Breite, schnelle Strecken wechseln sich mit engen, gewundenen Straßen ab. Ziel ist Veliko Tarnovo. Die ehemalige Zarenstadt gilt als eine der malerischsten des Landes.
DZ o. EZ mit DU/WC und Frühstück

6. Tag (Freitag, ca. 230 km)
Weiter geht es nun in Richtung Osten, bis zum Schwarzen Meer. Diese Tagestour ist kurz genug, um ausreichend Zeit bis zum Einschiffen zu haben.

7./8. Tag (Fährfahrt)
Die Fähre wird etwa 60 Stunden unterwegs sein.
Frühstück, Mittag- und Abendessen

9. Tag (Montag, Ankunft in Batumi)
Nach dem Verlassen von Fähre und Hafen ist es nur kleiner Sprung bis ins Zentrum und bis zu unserem Hotel. Wir werden also noch etwas Zeit zum Besichtigen der Stadt haben.
DZ o. EZ mit DU/WC, Frühstück

10. Tag (Dienstag, ca. 170 km)
Die ersten Kilometer auf georgischem Boden liegen vor uns. Strecke ist nicht besonders lang, geht aber schon auf rund 2.000 Meter über Null in die Höhe und enthält eine, etwa 45 Kilometer lange, unbefestigte Etappe. Sie ist größtenteils (grob)schottrig, enthält aber auch Abschnitte, die bei Nässe sehr schlammig werden können und Wasserdurchfahrten.
Schließlich erreichen wir Akhaltsikhe, unseren Übernachtungsort, der mit einer imposanten Festung begeistert.
DZ o. EZ mit DU/WC, Abendessen und Frühstück

11. Tag (Mittwoch, ca. 140 km)
Wir verlassen Akhaltsikhe und fahren zur Höhlenstadt Wardzia. Dort können wir zu Fuß einige der eindrucksvollen Kammern besichtigen. Anschließend steuern wir ein riesiges Hochplateau am Rande des Kleinen Kaukasus an, das, von drei großen Seen geprägt, auf etwa 2.000 Meter Höhe liegt. Am Ufer einer dieser Seen befindet sich unsere Unterkunft.
DZ o. EZ mit DU/WC, Abendessen und Frühstück

12. Tag (Donnerstag, ca. 160 km)
Noch einmal warten etwa 20 Kilometer unbefestigte Strecke auf uns. Doch schon bald liegt der Kleine Kaukasus hinter uns und wir rollen ins deutlich tiefer gelegene Tbilisi ein. Hier werden die Temperaturen deutlich höher sein.
Nach dem Check in bleibt noch genügend Zeit für einen kleinen Bummel durch die Altstadt.
DZ o. EZ mit DU/WC und Frühstück - hier zwei Nächte

13. Tag (Freitag, Stadtführung/Freizeit)
Heute bleiben die Motoren unserer Maschinen aus und wir werden die erträglichen Temperaturen der Vormittagszeit für eine Stadtführung nutzen. Anschließend bleiben noch ein paar Stunden zur individuellen Gestaltung.
DZ o. EZ mit DU/WC und Frühstück

14. Tag (Samstag, ca. 290 km)
Wieder wartet Neuland auf uns! Nach etwa 60 Kilometern ist die Grenze zu Aserbaidschan erreicht.
Schon allein der Grenzübertritt verrät: es geht in eine andere Welt. Torbögen, die an die Seidenstraße erinnern, werden durchfahren. Die Beamten öffnen und schließen schmiedeeiserne Tore für die Reisenden. Nachdem man das letzte Tor hinter sich gelassen hat, wird klar, man ist im Orient. Die Architektur ist anders, die Menschen sind anders und auch die Landschaft ändert sich recht bald. Samovare stehen am Straßenrand und ihre Besitzer bieten Tee an - Kaffee ist hierzulande ein eher rares Getränk...
DZ o. EZ mit DU/WC und Frühstück

15. Tag (Sonntag, ca. 350 km)
Es geht ans Kaspische Meer! Es geht nach Baku! Was für ein Ziel!
Weiter in den Osten kann man auf diesem Wege nicht kommen!
Diese Etappe ist lang und wird gewiss anstrengend, heiß, kaum Kurven und nur wenig Abwechslung in der kargen, wüstenähnlichen Landschaft.
Die meisten Orte, die hier durchquert werden, begrüßen uns schon von Weitem mit hohen Fahnenmasten, an denen die riesigen, blau-rot-grünen Flaggen Aserbaidschans wehen.
Und schließlich das Kaspische Meer mit seinen unvorstellbaren Ölvorkommen, die Baku so reich machen. Wenn auch über Land viel Armut und ein Leben mit vielen Improvisationen zu sehen ist, in Baku wohnt das Geld!
DZ o. EZ mit DU/WC und Frühstück - hier zwei Nächte

16. Tag (Montag, Stadtführung/Freizeit)
Ein weiterer Tag, an die Motos eine verdiente Ruhepause einlegen. Wir dagegen machen uns auf den Weg, Baku zu erkunden. Mit einem Stadtführer laufen wir durch die verschlungene Altstadt, dabei immer im Blick: die Flame-Towers, die Wahrzeichen der Hauptstadt. Während sie tagsüber als moderne, wohlgeformte Gebäude die Silhouette dominieren, werden sie nachts illuminiert, da rieselt Wasser herab, da lodern Flammen in die Höhe und natürlich weht auch die Flagge Aserbaidschans vor dem dunklen Nachthimmel. Ein faszinierendes Schauspiel!
DZ o. EZ mit DU/WC und Frühstück

17. Tag (Dienstag, ca. 280 km)
Wir verabschieden uns von Baku, der Stadt der Winde. Noch bleiben wir weit im Osten des Landes und fahren zu den sogenannten Bonbon-Bergen, Felsen mit weiß-roten Gesteinsschichten, die bei entsprechendem Licht unwirklich leuchten.
Später kehren wir zurück ans Kaspische Meer, wo uns eine traumhafte Unterkunft direkt am Wasser empfangen wird.
DZ o. EZ mit DU/WC und Frühstück

18. Tag (Mittwoch, ca. 330 km)
Ab heute geht es wieder in Richtung Westen. Wir folgen der Straße, die sich am Fuße des Großen Kaukasus entlang schlängelt. Er erhebt sich rechter Hand, während sich links noch weite, karge Steppen ausbreiten. Unsere Unterkunft liegt in der Altstadt von Sheki, umgeben von bewaldeten Berghängen.
DZ o. EZ mit DU/WC und Frühstück

19. Tag (Donnerstag, ca. 190 km)
Gute hundert Kilometer haben wir noch auf aserbaidschanischem Boden, dann werden wir nach Georgien hinüberwechseln.
Immer wieder erhaschen wir Blicke auf den Kamm des Großen Kaukasus mit seinen weißen Gipfeln. Oft fahren wir auf Brücken, die flache, endlos breite und steinige Flußtäler überqueren. Jetzt sind sie trocken und man kann sich gar nicht vorstellen, was hier an Wasser zur Schneeschmelze herunterjagt.
Unsere Unterkunft in Georgien wird ein Weingut sein, in dem tönerne Amphoren zu sehen sind, in denen der Wein nach alter landestypischer Art gekeltert wird.
Und sie hat einen Pool, in dem man sich nach der Fahrt in der Hitze abkühlen kann.
DZ o. EZ mit DU/WC und Frühstück - hier zwei Nächte

20. Tag (Freitag, Freizeit/100 km)
Wer möchte, kann sich am Pool den ganzen Tag über erholen und seine bisherigen Eindrücke etwas verarbeiten.
Wer noch nicht genug hat und so richtig knackigen Schotter, auch Geröll fahren will, kann versuchen, den 2.900 Meter hohen Abano-Pass zu bewältigen. Wir haben es 2019 zur Pilottour nicht geschafft, das Wetter spielte nicht mit und bei Regen, der hier äußerst heftig sein kann, wird diese Piste zu einer gefährlichen Herausforderung.
Wir brachen auf rund 1.700 Metern Höhe ab und fuhren zurück. Die Verlockung war zwar groß, es sollten "nur" noch 12 Kilometer bis zur Passhöhe sein, allerdings wären auf diesen 12 Kilometern 1.200 Höhenmeter zurückzulegen gewesen. Das bedeutete enorme Steigungen bei sehr engen Kehren mit Schotter, Geröll und Fels auch Schlamm soll es dort oben geben...
DZ o. EZ mit DU/WC und Frühstück

21. Tag (Samstag, ca. 190 km)
Für den heutigen steht ein weiteres Highlight auf dem Plan: Stepanzminda an der Georgischen Heerstraße, die nicht nur historische Bedeutung hatte, sondern auch der derzeit einzige Grenzübergang im Gebirge nach Russland ist.
Der kleine Ort am Fuß des 5.047 Meter hohen Berges Kasbek im Großen Kaukasus ist berühmt duch die, im 14. Jahrhundert erbaute Gergetier Dreifaltigkeitskirche. Natürlich besuchen wir den für die Georgier so wichtigen Wallfahrtsort in luftiger Höhe.
Auf dem Weg dorthin werden etwa 25 Kilometer Schotter zu bewältigen sein.
DZ o. EZ mit DU/WC, Abendessen und Frühstück

22. Tag (Sonntag,ca. 270 km)
Wir rollen die Georgische Heerstraße wieder hinunter, umfahren das von Russland besetzte Südossetien und gelangen so ins Landesinnere. In der und um die Stadt Tschiatura herum, wurde Manganerz abgebaut. Interessant ist, dass über der Stadt neben Materialseilbahnen, zahlreiche Seilbahnen mit kleinen Kabinen fuhren/fahren, die für den Personenverkehr zuständig waren/sind.
In der Nähe dieses, leider sehr maroden Ortes werden wir übernachten.
DZ o. EZ mit DU/WC, Frühstück

23. Tag (Montag,ca. 220 km)
Es geht nun unaufhaltsam in Richtung Südwesten und damit zurück nach Batumi. Dort schließt sich der Kreis unserer Georgien-Aserbaidschan-Runde. Am späten Nachmittag wird eingeschifft und in der Nacht wird unser Schiff auslaufen und Kurs auf Bulgarien nehmen.

24./25. Tag (Fährfahrt)
Die Fähre wird etwa 60 Stunden unterwegs sein.
Frühstück, Mittag- und Abendessen

26. Tag (Donnerstag, ca. 30 km)
Da die Ankunft der Fähre in Bulgarien nicht genau vorhergesagt werden kann, ist dieser Tag als Puffer gedacht. Wir haben nur eine kurze Entfernung zu überbrücken und werden in einem kleinen Städtchen am Schwarzen Meer übernachten. Es erwartet uns mit einer hübschen Altstadt und kleinen Stränden - die Zeit dort sollte uns also nicht lang werden.
DZ o. EZ mit DU/WC, Frühstück

27. Tag (Freitag, ca. 300 km)
Heute lassen wird das Schwarze Meer hinteruns, an dem wir uns mittlerweile sicherlich satt gesehen haben und fahren ins Landesinnere zurück.
DZ o. EZ mit DU/WC, Frühstück

28. Tag (Samstag, ca. 300 km)
Ab durch die Mitte Bulgariens und immer nach Westen! Nach der Hälfte dieser Tagesetappe lenken wir ein wenig nach Nordwesten und erreichen am Ende die schon bekannte Pension am Rand der Felsen von Belogradtschik
DZ o. EZ mit DU/WC, Frühstück

29. Tag (Sonntag, ca. 300 km)
Gute 60 Kilometer auf bulgarischen Straßen liegen vor uns, dann geht es zügig durch Serbien. Auf über 150 Kilometern wird uns wieder die Donau begleiten. Landschaftliches Highlight dabei: das Durchbruchstal des Flusses, der hier die Grenze zwischen Balkan und den Karpaten markiert und dem Eisernen Tor, die berühmt-berüchtigte Staumauer. Mal fahren wir dicht am Wasser, mal hoch oben an den Hängen und genießen dabei grandiose Aussichten ins rumänische Hügelmeer. Der Donau-Stausee, breit und mächtig, wird an den beeindruckenden Cazanele von senkrechten Felsen auf knapp 200 Meter zusammengepresst. Später erreichen wir eine kleine, private Unterkunft.
DZ o. EZ mit DU/WC, Frühstück außer Haus

30. Tag (Montag, ca. 320 km)
Da die Donau-Fähre sehr zeitig ablegt, starten wir ohne Frühstück, überqueren den Fluss und frühstücken erst danach in einer kleinen Gastwirtschaft. Dann geht es durch die Vojvodina nach Ungarn zur ebenfalls bekannten Unterkunft.
DZ o. EZ mit DU/WC, Frühstück

31. Tag (Dienstag, ca. 390 km)
In Ungarn rollen wir auf ziemlich geraden Landstraßen gen Norden, überqueren die Donau ein weiteres Mal (diesmal per Brücke) und sind gleich darauf in der Slowakei. Auch dort folgen wir zunächst sehr geraden Straßen, bis sich der Höhenzug der Malé Karpaty (Kleinen Karpaten) am Horizont abzeichnet. Die bekannte, schön geschwungene Bergstrecke setzt einen fahrerischen Höhepunkt nach all den flachen Kilometern. Dann die kurze Autobahnetappe bis Tschechien und wir sind am Endpunkt dieser langen Reise.
DZ o. EZ mit DU/WC, Frühstück

32. Tag (Mittwoch, Heimfahrt)
Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück werden die Motorräder beladen. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck treten wir die individuelle Heimreise an.


Streckenverlauf und Termin sind unverbindlich. Sie sind in erster Linie vom Fahrplan der Fähre abhängig, der erst kurz vor Reisebeginn aktualisiert wird.

Bitte beachten Sie, dass Änderungen hinsichtlich der zeitlichen Abfolgen bzw. des Streckenverlaufes auch aus anderen, unvorhersehbaren Gründen jederzeit möglich sind. Vielen Dank!

Dieses Reiseangebot ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
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