1. Tag (Sonntag, 17.05.; Anreise)
Individuelle Anreise zum Treffpunkt in Tschechien. Mit Hilfe der Anfahrtsbeschreibung ist die Unterkunft leicht zu finden. Erstes gemeinsames Abendessen und Organisationsbesprechung.
Zimmer mit DU/WC, Abendessen und Frühstück
2. Tag (ca. 390 km)
Kurz nach dem Start folgen die vorerst letzten „richtigen“ Kurven einer Bergstrecke über die Malé Karpaty/Kleinen Karpaten. In Ungarn rollen wir dann auf geraden Landstraßen gen Süden in eine kleinere Stadt.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
3. Tag (ca. 320 km)
Es geht zum Grenzübergang nach Serbien. Fahrt durch topfebene Vojvodina. Kurz vor dem Ende der heutigen Etappe wird die Donau mit einer abenteuerlichen Fähre überquert.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
4. Tag (ca. 320 km)
Der erste Abschnitt der Strecke ist von der Schlucht der Donau geprägt, die hier die Grenze zu Rumänien bildet. Da geht es ins Landesinnere, in Richtung Bulgarien. Unser bulgarisches Quartier liegt in einer engen, felsigen Schlucht.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
5. Tag (ca. 300 km)
Die heutige Etappe verläuft quer durch die Mitte Bulgariens. Die anfangs breiten und schnellen Strecken wechseln gegen Mittag in kleinere, gewundene Straßen. Ziel ist ein Ort in den Bergen.
Zimmer mit DU/WC, Abendessen und Frühstück
6. Tag (Freitag, 22.05.; ca. 130 km)
Weiter geht es nun in Richtung Osten, bis zum Schwarzen Meer. Diese Tagestour zum Hafen von Burgas ist kurz genug, um ausreichend Zeit bis zum Einschiffen zu haben.
7./8. Tag (Fährpassage)
Etwa 60 Stunden auf dem Meer liegen vor uns. Frühstück, Mittag- und Abendessen
9. Tag (Montag, 25.05.; Ankunft in Batumi, ca. 120 km)
Unser Schiff soll am Morgen Georgien erreichen und in den Hafen einlaufen. Nach dem Verlassen von Fähre und Hafen empfängt uns der quirlige georgische Verkehr. Wir tauschen Geld bzw. heben es am Automaten ab und dann geht es hinaus aus der Stadt. Die Verkehrsdichte nimmt bald ab und irgendwann auch der Asphaltanteil des Straßenbelages, der unbefestigte, 2.025 Meter hohe Goderdzi-Pass liegt nun vor uns. Der Aufstieg ist von (auch grobem) Schotter geprägt. Nahe der Passhöhe liegt unser Quartier.
Zimmer mit DU/WC, Abendessen und Frühstück
10. Tag (ca. 120 km)
Wenige Meter geht es noch nach oben, dann ist der höchste Punkt überfahren und die Abfahrt ist hoffentlich trocken, denn bei Nässe kann der rote, lehmige Untergrund zur Herausforderung werden. Außerdem kann diese Strecke auch mit Wasserdurchfahrten überraschen. Schließlich erreichen wir Akhaltsikhe, das mit seiner imposanten Festung begeistert. Zeit für einen kurzen Stopp! Unser eigentliches Ziel ist jedoch Wardzia, die berühmte Höhlenstadt. Nahe der Höhlen befindet sich die Unterkunft, so dass wir zu Fuß die Höhlen, Stiegen und Tunnel erkunden können.
Zimmer mit DU/WC, Frühstück
11. Tag (ca. 270 km)
Wir lassen schnell das schroffe Tal der Kura hinter uns und steuern ein riesiges Hochplateau am Rande des Kleinen Kaukasus an, das auf etwa 2.000 Meter Höhe liegt. Nach rund 75 Kilometern durch weite, grüne Landschaften erreichen wir den Grenzübergang nach Armenien. Ab hier wird uns ein armenischer Guide mit Auto begleiten.
Auch weiterhin bleiben wir weit oben, das Höhenprofil weist zirka 3.300 Höhenmeter aufwärts und 2.600 Höhenmeter bergab auf - das wird sicherlich interessant. Schließlich wird der riesige Sewan-See erreicht und dort übernachtet.
Zimmer mit DU/WC Abendessen und Frühstück
12. Tag (ca. 250 km)
Wir folgen dem östlichen Uferverlauf des Sewan-Sees, rechts Wasser, links einige 3.000er, später wird ein 2.400 Meter hoher Pass mit einer Karawanserei überquert und am Ende ein Kurort mit heißen Quellen angefahren.
Zimmer mit DU/WC, Frühstück
13. Tag (ca. 200 km)
Anfangs rollen wir auf bekannter Strecke zurück, dann wartet wieder Neuland auf uns! Ein Zwischenstopp an einem abgelegenen Kloster wird gemacht, wir schlängeln uns nah an Naxçıvan vorbei, einer Exklave Aserbaidschans, auch der Iran ist nicht weit entfernt und dann bietet uns das Kloster Chor Virap bei gutem Wetter eine spektakuläre Aussicht auf den nur 31 Kilometer entfernten Ararat, der mit seinen 5.165 Metern alles überragt. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zur Hauptstadt Armeniens, Jerewan/Eriwan. Hier werden wir zentrumsnah zwei Nächte verbringen.
Zimmer mit DU/WC, Frühstück
14. Tag (Stadtführung/Freizeit)
Die Motos werden einen verdienten Ruhetag einlegen dürfen und wir erkunden die Stadt, die sich so ganz anders zeigt, als die bisher durchfahrenen Gegenden und Orte.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
15. Tag (ca. 250 km)
Unser letzter Tag in Armenien, der uns bis nahe an die Grenze zu Georgien bringt. Highlight ist die Fahrt zum höchsten Punkt unserer Reise überhaupt! Wenn es die Witterungs- und Straßenbedingungen erlauben, werden wir auf über 3.100 Meter einen Stopp machen, an einem kleinen See am Fuße des 4.090 Meter hohen Mount Aragats, dem höchsten Berg des Landes. Und vielleicht ist auch ein Besuch des Radiooptischen Teleskopes Orgovsky möglich, ein Lost Place ganz besonderer Art. Ziel dieser außergewöhnlichen Etappe ist ein kleineres Hotel.
Zimmer mit DU/WC, Abendessen und Frühstück
16. Tag (ca. 120 km)
Wir verabschieden uns von Armenien und lenken zurück nach Georgien, mit dem Ziel Tbilissi/Tiflis. Unterwegs machen wir einen Stopp in einem ehemalig von Deutschen besiedelten Ort und seinem Friedhof, wo Grabsteine mit deutschen Inschriften zu finden sind. Schließlich empfängt uns die Hauptstadt mit dem großstadttypischen Verkehrsaufkommen. Hier zwei Übernachtungen.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
17. Tag (Stadtführung/Freizeit)
Ein zweites Mal dürfen unsere Motos ruhen und wir lernen bei einer Stadtführung wieder etwas von Land und Leuten kennen. Und sicher bleibt noch etwas Zeit für die individuelle Gestaltung des restlichen Tages.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
18. Tag (ca. 220 km)
Ab heute wird uns ein georgischer Guide mit Auto begleiten. Wir verlassen die Stadt in südöstlicher Richtung um das Höhlenkloster Dawit Garedscha/David Gareja zu besuchen. Es liegt direkt an der Grenze zu Aserbaidschan, manche Höhlen sogar auf aserbaidschanischem Gebiet, und ist Anwärter zum UNESCO-Welterbe. Anschließend lenken wir in Richtung Norden und im Zickzack geht es zum Fuß des Großen Kaukasus. Unsere Unterkunft wird ein Weingut sein, in dem tönerne Amphoren zu sehen sind, in denen der Wein nach alter landestypischer Art gekeltert wird. Und sie hat einen Pool, in dem man sich nach der Fahrt in der Hitze abkühlen kann. Hier wieder zwei Übernachtungen.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
19. Tag (Freizeit / ca. 100 km)
Wer möchte, kann sich am Pool den ganzen Tag über erholen und seine bisherigen Eindrücke etwas verarbeiten. Wer noch nicht genug hat und so richtig knackigen Schotter, auch Geröll fahren will, kann versuchen, den 2.900 Meter hohen Abano-Pass zu bewältigen. Wir haben es 2019 zur Pilottour nicht geschafft, das Wetter spielte nicht mit und bei Regen, der hier äußerst heftig sein kann, wird diese Piste zu einer gefährlichen Herausforderung. Wir brachen auf rund 1.700 Metern Höhe ab und fuhren zurück. Die Verlockung war zwar groß, denn es sollten "nur" noch 12 Kilometer bis zur Passhöhe sein, allerdings wären auf diesen 12 Kilometern 1.200 Höhenmeter zurückzulegen gewesen. Das bedeutete enorme Steigungen, bei sehr engen Kehren mit Schotter, Geröll und Fels auch Schlamm soll es dort oben geben...
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
20. Tag (ca. 190 km)
Für den heutigen Tag steht ein weiteres Highlight auf dem Plan: Stepanzminda/Kazbegi an der Georgischen Heerstraße, die nicht nur historische Bedeutung hatte, sondern auch der derzeit einzige Grenzübergang im Gebirge nach Russland ist. Entlang dieser Strecke treffen wir auf unübersehbare Denkmäler aus sowjetischer Zeit, die mit ihrer brachialen Architektur die Errungenschaften des Sozialismus würdigen sollten. Der kleine Ort am Fuß des 5.047 Meter hohen Berges Kasbek im Großen Kaukasus ist berühmt durch die, im 14. Jahrhundert erbaute, Gergetier Dreifaltigkeitskirche. Natürlich besuchen wir den für die Georgier so w ichtigen Wallfahrtsort in luftiger Höhe. An den Gipfel des Kasbek soll laut griechischer Mythologie Prometheus gekettet worden sein.
Zimmer mit DU/WC, Abendessen und Frühstück
21. Tag (ca. 270 km)
Wir rollen die Georgische Heerstraße wieder hinunter, umfahren das von Russland besetzte Südossetien und gelangen so ins Landesinnere. In der und um die Stadt Tschiatura herum, wurde Manganerz abgebaut. Interessant ist, dass über der Stadt neben Materialseilbahnen, zahlreiche Seilbahnen mit kleinen Kabinen fuhren/fahren, die für den Personenverkehr zuständig waren/sind. In der Nähe dieses, leider sehr maroden Ortes werden wir übernachten.
Zimmer mit DU/WC, Abendessen und Frühstück
22. Tag (ca. 230 km)
Es geht nun unaufhaltsam in Richtung Südwesten und damit zurück nach Batumi. Dort schließt sich der Kreis unserer Georgien-Armenien-Runde und wir haben jetzt Zeit, uns auch diese Stadt noch anzusehen.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
23. Tag (Montag, 08.06.2026; Stadtrundgang, Einschiffen)
Es geht nun unaufhaltsam in Richtung Südwesten und damit zurück nach Batumi. Dort schließt sich der Kreis unserer Georgien-Armenien-Runde und wir haben jetzt Zeit, uns auch diese Stadt noch anzusehen.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
24./25. Tag (Fährpassage)
Etwa 60 Stunden auf dem Meer liegen vor uns. Frühstück, Mittag- und Abendessen
26. Tag (Donnerstag, 11.06.; ca. 30 km)
Da die Ankunft der Fähre in Bulgarien nicht genau vorhergesagt werden kann, ist dieser Tag als Puffer gedacht. Wir haben nur eine kurze Entfernung zu überbrücken und übernachten am Schwarzen Meer.
Zimmer mit DU/WC, Abendessen und Frühstück
27. Tag (ca.270 km)
Heute lassen wird das Schwarze Meer hinter uns, an dessen Blau wir uns mittlerweile wohl satt gesehen haben und fahren ins Grün des Landesinneren zurück. Zuletzt wird es noch bergig und wir haben die Möglichkeit das Busludscha-Denkmal zu besuchen, ein ebenfalls weithin sichtbares Beton-Denkmal kommunistischer Herkunft.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
28. Tag (ca.330 km)
Ab durch die Mitte Bulgariens, zunächst nach Westen, dann ein Gebirge queren und dann schnurstracks nach Nordwesten! Am Ende wartet eine kleine Pension im Gebiet der roten Sandsteinfelsen von Belogradtschik auf uns.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
29. Tag (ca.300 km)
Gute 60 Kilometer auf bulgarischen Straßen liegen vor uns, dann geht es zügig durch Serbien. Auf über 150 Kilometern wird uns wieder die Donau begleiten. Landschaftliches Highlight dabei: das Durchbruchstal des Flusses, der hier die Grenze zwischen Balkan und den Karpaten markiert und das Eisernen Tor, die berühmt-berüchtigte Staumauer. Mal fahren wir dicht am Wasser, mal hoch oben an den Hängen und genießen dabei grandiose Aussichten ins rumänische Hügelmeer. Der Donau-Stausee, breit und mächtig, wird im Eisernen Tor/Porțile de Fier/Đerdap von senkrechten Felsen auf knapp 200 Meter zusammengepresst.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück (eventuell außer Haus, je nach Fährzeiten über die Donau)
30. Tag (ca.320 km)
Wenn die Donau-Fähre sehr zeitig ablegt, starten wir ohne Frühstück, überqueren den Fluss und frühstücken erst danach in einer kleinen Gastwirtschaft. Dann geht es durch die Vojvodina nach Ungarn zur schon bekannten Unterkunft.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
31. Tag (ca.390 km)
In Ungarn rollen wir auf ziemlich geraden Landstraßen gen Norden, überqueren die Donau ein weiteres Mal (diesmal per Brücke) und sind gleich darauf in der Slowakei. Auch dort folgen wir zunächst sehr geraden Straßen, bis sich der Höhenzug der Malé Karpaty (Kleinen Karpaten) am Horizont abzeichnet. Die bekannte, schön geschwungene Bergstrecke setzt einen fahrerischen Höhepunkt nach all den flachen Kilometern. Dann die kurze Autobahnetappe bis Tschechien und wir sind am Endpunkt dieser langen Reise.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
31. Tag (Mittwoch, 17.06.; Heimreise)
Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück werden die Motorräder beladen. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck treten wir die individuelle Heimreise an.
Dieser Streckenverlauf ist unverbindlich. Bitte beachten Sie, dass Änderungen hinsichtlich der zeitlichen Abfolgen bzw. des Streckenverlaufes aus unvorhersehbaren Gründen jederzeit möglich sind. Danke!
Dieses Reiseangebot ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Reiseverlauf 2026
1. Tag (Sonntag, 17.05.; Anreise)
Individuelle Anreise zum Treffpunkt in Tschechien. Mit Hilfe der Anfahrtsbeschreibung ist die Unterkunft leicht zu finden. Erstes gemeinsames Abendessen und Organisationsbesprechung.
Zimmer mit DU/WC, Abendessen und Frühstück
2. Tag (ca. 390 km)
Kurz nach dem Start folgen die vorerst letzten „richtigen“ Kurven einer Bergstrecke über die Malé Karpaty/Kleinen Karpaten. In Ungarn rollen wir dann auf geraden Landstraßen gen Süden in eine kleinere Stadt.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
3. Tag (ca. 320 km)
Es geht zum Grenzübergang nach Serbien. Fahrt durch topfebene Vojvodina. Kurz vor dem Ende der heutigen Etappe wird die Donau mit einer abenteuerlichen Fähre überquert.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
4. Tag (ca. 320 km)
Der erste Abschnitt der Strecke ist von der Schlucht der Donau geprägt, die hier die Grenze zu Rumänien bildet. Da geht es ins Landesinnere, in Richtung Bulgarien. Unser bulgarisches Quartier liegt in einer engen, felsigen Schlucht.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
5. Tag (ca. 300 km)
Die heutige Etappe verläuft quer durch die Mitte Bulgariens. Die anfangs breiten und schnellen Strecken wechseln gegen Mittag in kleinere, gewundene Straßen. Ziel ist ein Ort in den Bergen.
Zimmer mit DU/WC, Abendessen und Frühstück
6. Tag (Freitag, 22.05.; ca. 130 km)
Weiter geht es nun in Richtung Osten, bis zum Schwarzen Meer. Diese Tagestour zum Hafen von Burgas ist kurz genug, um ausreichend Zeit bis zum Einschiffen zu haben.
7./8. Tag (Fährpassage)
Etwa 60 Stunden auf dem Meer liegen vor uns. Frühstück, Mittag- und Abendessen
9. Tag (Montag, 25.05.; Ankunft in Batumi, ca. 120 km)
Unser Schiff soll am Morgen Georgien erreichen und in den Hafen einlaufen. Nach dem Verlassen von Fähre und Hafen empfängt uns der quirlige georgische Verkehr. Wir tauschen Geld bzw. heben es am Automaten ab und dann geht es hinaus aus der Stadt. Die Verkehrsdichte nimmt bald ab und irgendwann auch der Asphaltanteil des Straßenbelages, der unbefestigte, 2.025 Meter hohe Goderdzi-Pass liegt nun vor uns. Der Aufstieg ist von (auch grobem) Schotter geprägt. Nahe der Passhöhe liegt unser Quartier.
Zimmer mit DU/WC, Abendessen und Frühstück
10. Tag (ca. 120 km)
Wenige Meter geht es noch nach oben, dann ist der höchste Punkt überfahren und die Abfahrt ist hoffentlich trocken, denn bei Nässe kann der rote, lehmige Untergrund zur Herausforderung werden. Außerdem kann diese Strecke auch mit Wasserdurchfahrten überraschen. Schließlich erreichen wir Akhaltsikhe, das mit seiner imposanten Festung begeistert. Zeit für einen kurzen Stopp! Unser eigentliches Ziel ist jedoch Wardzia, die berühmte Höhlenstadt. Nahe der Höhlen befindet sich die Unterkunft, so dass wir zu Fuß die Höhlen, Stiegen und Tunnel erkunden können.
Zimmer mit DU/WC, Frühstück
11. Tag (ca. 270 km)
Wir lassen schnell das schroffe Tal der Kura hinter uns und steuern ein riesiges Hochplateau am Rande des Kleinen Kaukasus an, das auf etwa 2.000 Meter Höhe liegt. Nach rund 75 Kilometern durch weite, grüne Landschaften erreichen wir den Grenzübergang nach Armenien. Ab hier wird uns ein armenischer Guide mit Auto begleiten.
Auch weiterhin bleiben wir weit oben, das Höhenprofil weist zirka 3.300 Höhenmeter aufwärts und 2.600 Höhenmeter bergab auf - das wird sicherlich interessant. Schließlich wird der riesige Sewan-See erreicht und dort übernachtet.
Zimmer mit DU/WC Abendessen und Frühstück
12. Tag (ca. 250 km)
Wir folgen dem östlichen Uferverlauf des Sewan-Sees, rechts Wasser, links einige 3.000er, später wird ein 2.400 Meter hoher Pass mit einer Karawanserei überquert und am Ende ein Kurort mit heißen Quellen angefahren.
Zimmer mit DU/WC, Frühstück
13. Tag (ca. 200 km)
Anfangs rollen wir auf bekannter Strecke zurück, dann wartet wieder Neuland auf uns! Ein Zwischenstopp an einem abgelegenen Kloster wird gemacht, wir schlängeln uns nah an Naxçıvan vorbei, einer Exklave Aserbaidschans, auch der Iran ist nicht weit entfernt und dann bietet uns das Kloster Chor Virap bei gutem Wetter eine spektakuläre Aussicht auf den nur 31 Kilometer entfernten Ararat, der mit seinen 5.165 Metern alles überragt. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zur Hauptstadt Armeniens, Jerewan/Eriwan. Hier werden wir zentrumsnah zwei Nächte verbringen.
Zimmer mit DU/WC, Frühstück
14. Tag (Stadtführung/Freizeit)
Die Motos werden einen verdienten Ruhetag einlegen dürfen und wir erkunden die Stadt, die sich so ganz anders zeigt, als die bisher durchfahrenen Gegenden und Orte.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
15. Tag (ca. 250 km)
Unser letzter Tag in Armenien, der uns bis nahe an die Grenze zu Georgien bringt. Highlight ist die Fahrt zum höchsten Punkt unserer Reise überhaupt! Wenn es die Witterungs- und Straßenbedingungen erlauben, werden wir auf über 3.100 Meter einen Stopp machen, an einem kleinen See am Fuße des 4.090 Meter hohen Mount Aragats, dem höchsten Berg des Landes. Und vielleicht ist auch ein Besuch des Radiooptischen Teleskopes Orgovsky möglich, ein Lost Place ganz besonderer Art. Ziel dieser außergewöhnlichen Etappe ist ein kleineres Hotel.
Zimmer mit DU/WC, Abendessen und Frühstück
16. Tag (ca. 120 km)
Wir verabschieden uns von Armenien und lenken zurück nach Georgien, mit dem Ziel Tbilissi/Tiflis. Unterwegs machen wir einen Stopp in einem ehemalig von Deutschen besiedelten Ort und seinem Friedhof, wo Grabsteine mit deutschen Inschriften zu finden sind. Schließlich empfängt uns die Hauptstadt mit dem großstadttypischen Verkehrsaufkommen. Hier zwei Übernachtungen.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
17. Tag (Stadtführung/Freizeit)
Ein zweites Mal dürfen unsere Motos ruhen und wir lernen bei einer Stadtführung wieder etwas von Land und Leuten kennen. Und sicher bleibt noch etwas Zeit für die individuelle Gestaltung des restlichen Tages.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
18. Tag (ca. 220 km)
Ab heute wird uns ein georgischer Guide mit Auto begleiten. Wir verlassen die Stadt in südöstlicher Richtung um das Höhlenkloster Dawit Garedscha/David Gareja zu besuchen. Es liegt direkt an der Grenze zu Aserbaidschan, manche Höhlen sogar auf aserbaidschanischem Gebiet, und ist Anwärter zum UNESCO-Welterbe. Anschließend lenken wir in Richtung Norden und im Zickzack geht es zum Fuß des Großen Kaukasus. Unsere Unterkunft wird ein Weingut sein, in dem tönerne Amphoren zu sehen sind, in denen der Wein nach alter landestypischer Art gekeltert wird. Und sie hat einen Pool, in dem man sich nach der Fahrt in der Hitze abkühlen kann. Hier wieder zwei Übernachtungen.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
19. Tag (Freizeit / ca. 100 km)
Wer möchte, kann sich am Pool den ganzen Tag über erholen und seine bisherigen Eindrücke etwas verarbeiten. Wer noch nicht genug hat und so richtig knackigen Schotter, auch Geröll fahren will, kann versuchen, den 2.900 Meter hohen Abano-Pass zu bewältigen. Wir haben es 2019 zur Pilottour nicht geschafft, das Wetter spielte nicht mit und bei Regen, der hier äußerst heftig sein kann, wird diese Piste zu einer gefährlichen Herausforderung. Wir brachen auf rund 1.700 Metern Höhe ab und fuhren zurück. Die Verlockung war zwar groß, denn es sollten "nur" noch 12 Kilometer bis zur Passhöhe sein, allerdings wären auf diesen 12 Kilometern 1.200 Höhenmeter zurückzulegen gewesen. Das bedeutete enorme Steigungen, bei sehr engen Kehren mit Schotter, Geröll und Fels auch Schlamm soll es dort oben geben...
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
20. Tag (ca. 190 km)
Für den heutigen Tag steht ein weiteres Highlight auf dem Plan: Stepanzminda/Kazbegi an der Georgischen Heerstraße, die nicht nur historische Bedeutung hatte, sondern auch der derzeit einzige Grenzübergang im Gebirge nach Russland ist. Entlang dieser Strecke treffen wir auf unübersehbare Denkmäler aus sowjetischer Zeit, die mit ihrer brachialen Architektur die Errungenschaften des Sozialismus würdigen sollten. Der kleine Ort am Fuß des 5.047 Meter hohen Berges Kasbek im Großen Kaukasus ist berühmt durch die, im 14. Jahrhundert erbaute, Gergetier Dreifaltigkeitskirche. Natürlich besuchen wir den für die Georgier so w ichtigen Wallfahrtsort in luftiger Höhe. An den Gipfel des Kasbek soll laut griechischer Mythologie Prometheus gekettet worden sein.
Zimmer mit DU/WC, Abendessen und Frühstück
21. Tag (ca. 270 km)
Wir rollen die Georgische Heerstraße wieder hinunter, umfahren das von Russland besetzte Südossetien und gelangen so ins Landesinnere. In der und um die Stadt Tschiatura herum, wurde Manganerz abgebaut. Interessant ist, dass über der Stadt neben Materialseilbahnen, zahlreiche Seilbahnen mit kleinen Kabinen fuhren/fahren, die für den Personenverkehr zuständig waren/sind. In der Nähe dieses, leider sehr maroden Ortes werden wir übernachten.
Zimmer mit DU/WC, Abendessen und Frühstück
22. Tag (ca. 230 km)
Es geht nun unaufhaltsam in Richtung Südwesten und damit zurück nach Batumi. Dort schließt sich der Kreis unserer Georgien-Armenien-Runde und wir haben jetzt Zeit, uns auch diese Stadt noch anzusehen.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
23. Tag (Montag, 08.06.2026; Stadtrundgang, Einschiffen)
Es geht nun unaufhaltsam in Richtung Südwesten und damit zurück nach Batumi. Dort schließt sich der Kreis unserer Georgien-Armenien-Runde und wir haben jetzt Zeit, uns auch diese Stadt noch anzusehen.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
24./25. Tag (Fährpassage)
Etwa 60 Stunden auf dem Meer liegen vor uns. Frühstück, Mittag- und Abendessen
26. Tag (Donnerstag, 11.06.; ca. 30 km)
Da die Ankunft der Fähre in Bulgarien nicht genau vorhergesagt werden kann, ist dieser Tag als Puffer gedacht. Wir haben nur eine kurze Entfernung zu überbrücken und übernachten am Schwarzen Meer.
Zimmer mit DU/WC, Abendessen und Frühstück
27. Tag (ca.270 km)
Heute lassen wird das Schwarze Meer hinter uns, an dessen Blau wir uns mittlerweile wohl satt gesehen haben und fahren ins Grün des Landesinneren zurück. Zuletzt wird es noch bergig und wir haben die Möglichkeit das Busludscha-Denkmal zu besuchen, ein ebenfalls weithin sichtbares Beton-Denkmal kommunistischer Herkunft.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
28. Tag (ca.330 km)
Ab durch die Mitte Bulgariens, zunächst nach Westen, dann ein Gebirge queren und dann schnurstracks nach Nordwesten! Am Ende wartet eine kleine Pension im Gebiet der roten Sandsteinfelsen von Belogradtschik auf uns.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
29. Tag (ca.300 km)
Gute 60 Kilometer auf bulgarischen Straßen liegen vor uns, dann geht es zügig durch Serbien. Auf über 150 Kilometern wird uns wieder die Donau begleiten. Landschaftliches Highlight dabei: das Durchbruchstal des Flusses, der hier die Grenze zwischen Balkan und den Karpaten markiert und das Eisernen Tor, die berühmt-berüchtigte Staumauer. Mal fahren wir dicht am Wasser, mal hoch oben an den Hängen und genießen dabei grandiose Aussichten ins rumänische Hügelmeer. Der Donau-Stausee, breit und mächtig, wird im Eisernen Tor/Porțile de Fier/Đerdap von senkrechten Felsen auf knapp 200 Meter zusammengepresst.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück (eventuell außer Haus, je nach Fährzeiten über die Donau)
30. Tag (ca.320 km)
Wenn die Donau-Fähre sehr zeitig ablegt, starten wir ohne Frühstück, überqueren den Fluss und frühstücken erst danach in einer kleinen Gastwirtschaft. Dann geht es durch die Vojvodina nach Ungarn zur schon bekannten Unterkunft.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
31. Tag (ca.390 km)
In Ungarn rollen wir auf ziemlich geraden Landstraßen gen Norden, überqueren die Donau ein weiteres Mal (diesmal per Brücke) und sind gleich darauf in der Slowakei. Auch dort folgen wir zunächst sehr geraden Straßen, bis sich der Höhenzug der Malé Karpaty (Kleinen Karpaten) am Horizont abzeichnet. Die bekannte, schön geschwungene Bergstrecke setzt einen fahrerischen Höhepunkt nach all den flachen Kilometern. Dann die kurze Autobahnetappe bis Tschechien und wir sind am Endpunkt dieser langen Reise.
Zimmer mit DU/WC und Frühstück
31. Tag (Mittwoch, 17.06.; Heimreise)
Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück werden die Motorräder beladen. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck treten wir die individuelle Heimreise an.
Dieser Streckenverlauf ist unverbindlich. Bitte beachten Sie, dass Änderungen hinsichtlich der zeitlichen Abfolgen bzw. des Streckenverlaufes aus unvorhersehbaren Gründen jederzeit möglich sind. Danke!
Dieses Reiseangebot ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Georgien-Armenien