Reiseablauf 2019


1. Tag (13.09.; Freitag - Anreise)
Trebon, der Treffpunkt unserer Reise, ist seit dem 16. Jahrhundert ein Zentrum der südböhmischen Karpfenzucht und dementsprechend von zahlreichen kleinen und größeren Teichen umgeben. Das schöne Zentrum steht schon seit 1976 unter Denkmalschutz. In der Nähe des der Altstadt werden wir uns zu dieser Tour treffen.
Mit Hilfe der Anfahrtsbeschreibung ist die Unterkunft sicher leicht zu finden.
Übernachtung im Doppelzimmer mit DU/WC und Frühstück

3. Tag (240 km)
Von Trebon aus starten wir in den Osten Tschechiens, halten uns nördlich von Brno und streifen das Gebiet des Mährischen Karstes. Schließlich erreichen wir Olomouc und werden auch dort in Zenrumsnähe übernachten. Denn auch diese Altstadt ist einen Besuch wert.
Optional können wir eine Stadtführung machen.
Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück; WC / DU

3. Tag (250 km)
Heute geht es zunächst in die Walachei. Damit ist allerdings nicht Rumänien gemeint, sondern eine Gegend am Rande der Mährisch-Schlesischen Beskiden. Durch bewaldete Berge schlängeln sich die Straßen bis zum Grenzübergang in die Slowakei.
Später begleiten wir die Váh, einer der größten Flüsse des Landes, während sich am Horizont die Höhenzüge der Malá Fatra abzeichnen.
Dann erhebt sich bizarr auf einem Felsen die Burg Oravsky hrad.
Unterwegs säumen immer wieder alte Holzhäuser in Blockbauweise die Straßen und oft hat man den Eindruck, dass die Zeit hier schon länger stehen geblieben sein muss.
Eine kleine Pension, am Fuße der Westlichen Tatra gelegen, empfängt uns. Hier zwei Übernachtungen. Die Motorräder parken im Hof.
Übernachtung im Doppelzimmer mit DU/WC, Abendessen und Frühstück

4. Tag (ca. 200 km)
Es geht auf der Südseite der Hohen Tatra entlang, wo Ende des Jahres 2004 ein Wirbelsturm eine riesige Schneise durch die Wälder brach, dessen Auswirkungen noch heute zu sehen sind: Wo früher die Straße sich durch dichte Wälder schlängelte, fahren wir heute auf einer regelrechten Panoramastrecke, die oft weite Ausblicke bis hin zur Niederen Tatra bietet.
Schließlich erreichen wir Tatranská Lomnica, von dort aus bringt uns bei gutem Wetter eine Seilbahn bis auf den Lomnický štít. Er ist der dritthöchste Berg (2633 m) der Hohen Tatra und wartet mit einem grandiosen Rundblick auf.
Diese Fahrt ist nicht in den Reiseleistungen enthalten, da die Durchführung nicht gewährleistet werden kann (Preis 2018: 39 EUR).
Schließlich fahren zu unserer Unterkunft zurück.
Übernachtung im Doppelzimmer mit DU/WC, Abendessen und Frühstück

5. Tag (250 km)
Über die Ausläufer der Westlichen Tatra gelangen wir zum Liptovská Mara, einem Stausee. Anschließend queren wir die Váh, deren breites Tal die Hohe Tatra von der Niederen Tatra trennt. Letztere ist unser nächstes Ziel. Eine schöne Gebirgsstraße führt hinauf zum Sedlo Certovica, dem mit 1.232 Metern höchsten Pass dieser Tour. Ebenfall recht kurvenreich geht es auf der Südseite wieder bergab. Neben der Route erstreckt sich die Muránska planina, ein geschütztes Karstgebiet, in dem noch Braunbären leben.
Auf nordöstlichem Kurs wird das Slovensky raj (deut.: Slowakisches Paradies) angesteuert, dessen zerklüftete Täler viele Wanderer anlocken. Wir allerdings umfahren es und rollen einige Kilometer später durch die Straßen von Levoca, unserem heutigen Ziel. Die kleine Stadt mit ihren historischen Denkmälern war lange Zeit das Zentrum der Region Spiš (deut.: Zips). Direkt im alten Stadtkern wird uns ein Kleines Hotel für zwei Nächte beherbergen. Nach Ankunft können wir einen Stadtrundgang machen.
Übernachtung im Doppelzimmer mit DU/WC und Frühstück

6. Tag (ca. 200 km)
Die heutige Strecke ist nicht allzu lang, dafür ist der Besuch einer Höhle mit sehr interessant geformten Aragonitgebilden geplant. Aber zuerst schwingen die Motorräder durch die Kurven des Slovensky raj. Nach dem Besuch der Höhle lenken wir die Räder durch dieses Gebiet bis nach Levoca zurück.
Übernachtung im Doppelzimmer mit DU/WC und Frühstück

7. Tag (ca. 240 km)
Langsam neigt sich der Urlaub dem Ende entgegen, trotzdem wird eine östliche Richtung eingeschlagen, zur Spišsky hrad, der Zipser Burg. Schon von weitem erkennt man die beeindruckenden Umrisse. Auf einem 634 Meter hohem Kalkfelsen erhebt sich eine der gewaltigsten Befestigungsanlagen Europas. Erst nach dem Besuch dieses alten Gemäuers geht es Richtung Westen und damit allmählich Richtung Heimat.
In einem Goralendorf in den Bergen der Niederen Tatra stoppen wir. Hier werden, so wie früher, immer noch kleine Keller beim Dorf in einen Hügel gegraben. Sie dienen der Lagerung von Kartoffeln und anderem Gemüse. Diese winzigen Türchen überall vor den Erdlöchern - ein Bild wie im Märchenwald.
In der Unterkunft auf dem Hauptkamm des Gebirgszuges gelegen, werden wir die letzte Nacht in der Slowakei verbringen. Motorräder parken direkt vor dem Haus auf dem Grundstück.
Übernachtung im Doppelzimmer mit DU/WC und Frühstück

8. Tag (ca. 210 km)
Kurven, Kurven, nochmals Kurven. Der Tag fängt also gut an. Westlich der Niederen Tatra geht es etwas flacher weiter. Vorbei an einer Quelle mit heilendem Wasser (wer den Geruch überwindet kann es auch kosten), gelangen wir in die Malá Fatra. Dort wird ein Ort mit interessanter Holzarchitektur durchquert. Die alt anmutenden Häuser sind außen mit weißen Ornamenten bemalt.
Später fahren wir wiedereinmal über die Wasser der Váh hinein in die Weißen Karpaten, deren Kammlinie die Grenze zu Tschechien bildet. Beim Grenzübergang liegt ein Großteil der heutigen Strecke hinter uns. Auf dem zick-zack-förmigem Kurs – wir nehmen schließlich die interessantesten Strecken unter die Räder – kommt die Stadt Kromeriž bald näher. Die Anfänge dieser Stadt reichen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Heute bildet ein beeindruckendes Ensemble an alten Bürgerhäusern den Kern der Stadt, der von der Pension aus mit wenigen Schritten erreicht ist. Dennoch liegt unsere Unterkunft in einem ruhigen Gelände, wo auch die Motorräder sicher stehen.
Übernachtung im Doppelzimmer mit WC/DU und Frühstück

9. Tag (21.09.; Samstag - Heimreise)
Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück starten wir mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck zur individuellen Rückreise.


Die Streckenverläufe sind unverbindlich. Bitte beachten Sie, dass Änderungen hinsichtlich der zeitlichen Abfolgen bzw. des Streckenverlaufes aus unvorhersehbaren Gründen jederzeit möglich sind. Danke!

Dieses Reiseangebot ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
wirmachenurlaub