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Reiseablauf 2018


1. Tag (12.09.; Mittwoch - Anreise)
Trebon, der Treffpunkt unserer Reise, ist seit dem 16. Jahrhundert ein Zentrum der sĂŒdböhmischen Karpfenzucht und dementsprechend von zahlreichen kleinen und grĂ¶ĂŸeren Teichen umgeben. Das schöne Zentrum steht schon seit 1976 unter Denkmalschutz. In der NĂ€he des der Altstadt werden wir uns zu dieser Tour treffen.
Mit Hilfe der Anfahrtsbeschreibung ist die Unterkunft sicher leicht zu finden.
Übernachtung im Doppelzimmer mit DU/WC und FrĂŒhstĂŒck

3. Tag (240 km)
Von Trebon aus starten wir in den Osten Tschechiens, halten uns nördlich von Brno und streifen das Gebiet des MĂ€hrischen Karstes. Schließlich erreichen wir Olomouc und werden auch dort in ZenrumsnĂ€he ĂŒbernachten. Denn auch diese Altstadt ist einen Besuch wert.
Optional können wir eine StadtfĂŒhrung machen.
Übernachtung im Doppelzimmer mit FrĂŒhstĂŒck; WC / DU

3. Tag (250 km)
Heute geht es zunĂ€chst in die Walachei. Damit ist allerdings nicht RumĂ€nien gemeint, sondern eine Gegend am Rande der MĂ€hrisch-Schlesischen Beskiden. Durch bewaldete Berge schlĂ€ngeln sich die Straßen bis zum GrenzĂŒbergang in die Slowakei.
SpĂ€ter begleiten wir die VĂĄh, einer der grĂ¶ĂŸten FlĂŒsse des Landes, wĂ€hrend sich am Horizont die HöhenzĂŒge der MalĂĄ Fatra abzeichnen.
Dann erhebt sich bizarr auf einem Felsen die Burg Oravsky hrad.
Unterwegs sĂ€umen immer wieder alte HolzhĂ€user in Blockbauweise die Straßen und oft hat man den Eindruck, dass die Zeit hier schon lĂ€nger stehen geblieben sein muss.
Eine kleine Pension, am Fuße der Westlichen Tatra gelegen, empfĂ€ngt uns. Hier zwei Übernachtungen. Die MotorrĂ€der parken im Hof.
Übernachtung im Doppelzimmer mit DU/WC, Abendessen und FrĂŒhstĂŒck

4. Tag (ca. 250 km)
Wir starten zur Umrundung der Hohen Tatra und steuern zunĂ€chst in Richtung Polen. Über den bekannten, polnischen Gebirgsort Zakopane verlĂ€uft die Strecke zum östlichsten Zipfel der Tatra, um dort wieder auf slowakischem Gebiet zu verlaufen. Dann schlagen wir einen großen Bogen durch die sĂŒdlichen Vorberge, wo Ende des Jahres 2004 ein Wirbelsturm eine riesige Schneise durch die WĂ€lder brach.
Schließlich fahren zu unserer Unterkuft zurĂŒck.
Übernachtung im Doppelzimmer mit DU/WC, Abendessen und FrĂŒhstĂŒck

5. Tag (250 km)
Über die AuslĂ€ufer der Westlichen Tatra gelangen wir zum LiptovskĂĄ Mara, einem Stausee. Anschließend queren wir die VĂĄh, deren breites Tal die Hohe Tatra von der Niederen Tatra trennt. Letztere ist unser nĂ€chstes Ziel. Eine schöne Gebirgsstraße fĂŒhrt hinauf zum Sedlo Certovica, dem mit 1.232 Metern höchsten Pass dieser Tour. Ebenfall recht kurvenreich geht es auf der SĂŒdseite wieder bergab. Neben der Route erstreckt sich die MurĂĄnska planina, ein geschĂŒtztes Karstgebiet, in dem noch BraunbĂ€ren leben.
Auf nordöstlichem Kurs wird das Slovensky raj (deut.: Slowakisches Paradies) angesteuert, dessen zerklĂŒftete TĂ€ler viele Wanderer anlocken. Wir allerdings umfahren es und rollen einige Kilometer spĂ€ter durch die Straßen von Levoca, unserem heutigen Ziel. Die kleine Stadt mit ihren historischen DenkmĂ€lern war lange Zeit das Zentrum der Region SpiĆĄ (deut.: Zips). Direkt im alten Stadtkern wird uns ein Kleines Hotel fĂŒr zwei NĂ€chte beherbergen. Nach Ankunft können wir einen Stadtrundgang machen.
Übernachtung im Doppelzimmer mit DU/WC und FrĂŒhstĂŒck

6. Tag (ca. 200 km)
Die heutige Strecke ist nicht allzu lang, dafĂŒr ist der Besuch einer Höhle mit sehr interessant geformten Aragonitgebilden geplant. Aber zuerst schwingen die MotorrĂ€der durch die Kurven des Slovensky raj. Nach dem Besuch der Höhle lenken wir die RĂ€der durch dieses Gebiet bis nach Levoca zurĂŒck.
Übernachtung im Doppelzimmer mit DU/WC und FrĂŒhstĂŒck

7. Tag (ca. 240 km)
Langsam neigt sich der Urlaub dem Ende entgegen, trotzdem wird eine östliche Richtung eingeschlagen, zur Spiƥsky hrad, der Zipser Burg. Schon von weitem erkennt man die beeindruckenden Umrisse. Auf einem 634 Meter hohem Kalkfelsen erhebt sich eine der gewaltigsten Befestigungsanlagen Europas. Erst nach dem Besuch dieses alten GemÀuers geht es Richtung Westen und damit allmÀhlich Richtung Heimat.
In einem Goralendorf in den Bergen der Niederen Tatra stoppen wir. Hier werden, so wie frĂŒher, immer noch kleine Keller beim Dorf in einen HĂŒgel gegraben. Sie dienen der Lagerung von Kartoffeln und anderem GemĂŒse. Diese winzigen TĂŒrchen ĂŒberall vor den Erdlöchern - ein Bild wie im MĂ€rchenwald.
In der Unterkunft auf dem Hauptkamm des Gebirgszuges gelegen, werden wir die letzte Nacht in der Slowakei verbringen. MotorrĂ€der parken direkt vor dem Haus auf dem GrundstĂŒck.
Übernachtung im Doppelzimmer mit DU/WC und FrĂŒhstĂŒck

8. Tag (ca. 210 km)
Kurven, Kurven, nochmals Kurven. Der Tag fĂ€ngt also gut an. Westlich der Niederen Tatra geht es etwas flacher weiter. Vorbei an einer Quelle mit heilendem Wasser (wer den Geruch ĂŒberwindet kann es auch kosten), gelangen wir in die MalĂĄ Fatra. Dort wird ein Ort mit interessanter Holzarchitektur durchquert. Die alt anmutenden HĂ€user sind außen mit weißen Ornamenten bemalt.
SpĂ€ter fahren wir wiedereinmal ĂŒber die Wasser der VĂĄh hinein in die Weißen Karpaten, deren Kammlinie die Grenze zu Tschechien bildet. Beim GrenzĂŒbergang liegt ein Großteil der heutigen Strecke hinter uns. Auf dem zick-zack-förmigem Kurs – wir nehmen schließlich die interessantesten Strecken unter die RĂ€der – kommt die Stadt KromeriĆŸ bald nĂ€her. Die AnfĂ€nge dieser Stadt reichen bis in das 12. Jahrhundert zurĂŒck. Heute bildet ein beeindruckendes Ensemble an alten BĂŒrgerhĂ€usern den Kern der Stadt, der von der Pension aus mit wenigen Schritten erreicht ist. Dennoch liegt unsere Unterkunft in einem ruhigen GelĂ€nde, wo auch die MotorrĂ€der sicher stehen.
Übernachtung im Doppelzimmer mit WC/DU und FrĂŒhstĂŒck

9. Tag (20.09.; Donnerstag - Heimreise)
Nach dem letzten gemeinsamen FrĂŒhstĂŒck starten wir mit vielen neuen EindrĂŒcken im GepĂ€ck zur individuellen RĂŒckreise.


Die StreckenverlĂ€ufe sind unverbindlich. Bitte beachten Sie, dass Änderungen hinsichtlich der zeitlichen Abfolgen bzw. des Streckenverlaufes aus unvorhersehbaren GrĂŒnden jederzeit möglich sind. Danke! wirmachenurlaub