Reiseverlauf 2017


1. Tag (25.05.; Anreise)
Individuelle Anfahrt zum Ausgangspunkt unserer Tour in Tschechien, in der Nähe der deutsch-tschechischen Grenze zwischen Pirna und Decin.
Mit Hilfe von Streckenbeschreibung und Kartenskizze ist die gemütliche Pension sicherlich problemlos zu finden.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

2. Tag (ca. 250 - 270 km)
Die erste gemeinsame Tour steht an. Dazu starten wir zunächst in östlicher Richtung durch die Ceské Švýcarsko (Böhmische Schweiz), dann folgt eine kurze Etappe durch das Jizerské hory (Isergebirge) und schließlich gelangen wir in das Riesengebirge (poln. Karkonosze / tschech. Krkonoše).
Unsere Unterkunft liegt sich in Adršpach (Aderabach), auf tschechischem Gebiet. Hier befinden sich auch die berühmten Adršpašsko skály (Adersbacher Felsen), Sandsteinformationen, die denen der Sächsischen Schweiz ähneln.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

3. Tag (ca. 100 km / Stadtbesuch)
Die heutige Etappe ist nicht sehr lang, so dass wir nach der Fahrt noch Zeit haben, unserem Zielort einen Besuch abstatten zu können: das polnische Wroclaw (Breslau).
Die recht kompakte Altstadt lädt mit ihren restaurierten Bauwerken und den kleinen Inseln in der Odra (Oder) zu einem entspannten Bummel ein.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

4. Tag (ca. 280 - 300 km)
Diese Etappe beginnt zunächst etwas flach, sobald wir aber wieder in Tschechien sind, umgeben uns Berge. Die Berge des bis zu 1.491 Meter hohen Hrubý Jeseník (Altvatergebirge). Später geht es in die Walachei. Damit ist allerdings nicht eine ferne Region in Rumänien gemeint, sondern eine Gegend am Rande der Mährisch-Schlesischen Beskiden.
Die Nacht werden wir auf dem Kamm einer Mittelgebirgslandschaft verbringen.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

5. Tag (ca. 240 - 260 km)
Weiter geht es in dieser schönen Landschaft mit ihren kurvigen Straßen, bis zur slowakischen Grenze. Entlang an Malá Fatra (Kleine Fatra) und Západné Tatry (Westlicher Tatra) geht es bis zur Vysoké Tatry (Hohe Tatra).
Am Fuße des kleinsten Hochgebirges der Welt werden wir unsere Zimmer beziehen. Diesmal für zwei Nächte.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

6. Tag (Freizeit)
Unsere Unterkunft liegt auf immerhin rund 850 Meter Höhe über den Meeren und es gibt hier die Gelegenheit noch höher hinauf zu kommen. Genauer gesagt auf 2.632 Meter!
Mit zwei Seilbahnen kann man bei gutem Wetter in die Hochgebirgsregion gelangen.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

7. Tag (ca. 250 - 270 km)
Heute werden wir unsere Motorräder weiter in Richtung Osten lenken.
Ein paar Kilometer noch parallel zum Hochgebirgskamm mit Blicken nach Süden, weit ins Land hinein, dann verlassen wir den touristisch stark erschlossenen Raum um die Hohe Tatra.
Eine waldreiche und recht ursprüngliche Landschaft umgibt uns nun. Wir fahren in die südöstlichste Ecke Polens und erreichen damit auch den östlichsten Punkt unserer Reise. In einem kleinen Dorf finden wir unsere Pension.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

8. Tag (ca. 250 - 270 km)
Ab jetzt verläuft unsere Tour allmählich wieder gen Heimat. Durch die polnischen Beskiden, immer schön in Grenznähe und vorbei am berühmt-berüchtigten Dukla-Pass, der im Ersten und Zweiten Weltkrieg hart umkämpft war.
Weiter rollen wir durch die schöne Mittelgebirgswelt und nehmen wieder Kurs auf die Tatry Wysokie (Hohe Tatra) - diesmal von polnischer Seite.
In Gebirgsnähe wird oft der dort typische, etwas salzige Schafskäse verkauft und vorallem seine geräucherte Variante sollte man probieren.
In der Berggemeinde Zakopane nehmen wir schließlich unser Quartier und können die gezackten Gipfel von der Nordseite aus betrachten.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

9. Tag (ca. 270 - 300 km)
Grenzhopping steht für heute auf dem Plan. Wir fahren von Polen in die Slowakei und danach mal wieder in Tschechische. Vorbei an den Höhenzügen der Tatra und Fatra und am Stausee Oravska priehrada.
Am Ende stoppen wir in der mährischen Kleinstadt Sternberg - "Historische Stadt des Jahres 2008" in Tschechien. Sie wird vom kleinen Altstadtzentrum und der Burg geprägt.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

10. Tag (270 - 290 km)
Nach dem Frühstück starten wir unsere Maschinen und steuern sie auf die Kurvenpisten des Hrubý Jeseník (Altvatergebirges) zu, wir hatten es auf der Hinreise schon kurz durchquert und nehmen es jetzt etwas intensiver unter die Räder. Es geht vorbei am Kloster Kraliky und vielen hübschen Almwiesen.
Dann folgt das beschauliche Orlické hory (Adlergebirge), es gehört, wie auch das Altvatergebirge, zu den Sudeten und bildet die Grenze zwischen Tschechien und Polen.
Gegen Ende dieser Etappe recken sich die Berge etwas höher in den Himmel - wir sind wieder im Riesengebirge (poln. Karkonosze / tschech. Krkonoše) und übernachten auch hier.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

11. Tag (210 - 230 km)
Vom unübersehbaren Riesengebirge mit Tschechiens höchstem Berg, der Snežka (Schneekoppe), die mit ihren 1.603 Metern gleichzeitig auch der höchste Berg der Sudeten ist, steuern wir ein weniger offensichtliches Gebiet an, das Ceský ráj (Böhmische Paradies). Dennoch gibt es auch hier einiges zu entdecken. Da sind in erster Linie winzige, eng gewundene Straßen und bizarre Felsformationen, außerdem alte Fachwerkhäuser, Burgen und Teiche.
Irgendwann überqueren wir die Labe (Elbe) und dann ist es nicht mehr weit, wir schließen den Kreis unserer Tour in der bekannten Pension.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

12. Tag (05.06.; Heimreise)
Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück brechen wir mit vielen neuen Eindrücken zur individuellen Heimreise auf.


Dieser Streckenverlauf ist unverbindlich. Bitte beachten Sie, dass Änderungen hinsichtlich der zeitlichen Abfolgen bzw. des Streckenverlaufes aus unvorhersehbaren Gründen jederzeit möglich sind. Danke! wirmachenurlaub