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Reiseablauf 2018


1. Tag (19.06.; Dienstag - Anreise)
Krom─Ľ┼Öi┼ż, der Treffpunkt unserer Reise, hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Seine Anf├Ąnge reichen bis in das 12. Jahrhundert zur├╝ck. Heute bildet ein beeindruckendes Ensemble an alten B├╝rgerh├Ąusern den Kern der Stadt, der von der Pension aus mit wenigen Schritten erreicht ist. Dennoch liegt unsere Unterkunft in einem ruhigen Viertel.
Mit Hilfe der Anfahrtsbeschreibung ist die Unterkunft leicht zu finden.
Doppelzimmer mit DU/WC und Fr├╝hst├╝ck

2. Tag (250 km)
Heute geht es zun├Ąchst in die Walachei. Damit ist allerdings nicht Rum├Ąnien gemeint, sondern eine Gegend am Rande der M├Ąhrisch-Schlesischen Beskiden. Durch bewaldete Berge schl├Ąngeln sich die Stra├čen bis zum Grenz├╝bergang in die Slowakei.
Sp├Ąter begleiten wir die V├íh, einer der gr├Â├čten Fl├╝sse des Landes, w├Ąhrend sich am Horizont die H├Âhenz├╝ge der Mal├í Fatra abzeichnen.
Dann erhebt sich bizarr auf einem Felsen die Burg Oravsky hrad.
Unterwegs s├Ąumen immer wieder alte Holzh├Ąuser in Blockbauweise die Stra├čen und oft hat man den Eindruck, dass die Zeit hier schon vor L├Ąngerem stehen geblieben sein muss.
Eine kleine, famili├Ąre Pension, am Fu├če der Westlichen Tatra gelegen, empf├Ąngt uns.
Doppelzimmer mit DU/WC, Abendessen und Fr├╝hst├╝ck

3. Tag (ca. 320 km)
Wir starten die recht lange Etappe entlang der Hohen Tatra, durchqueren touristisch wenig erschlossene Regionen der Slowakei, folgen ein St├╝ck dem Fl├╝sschen Poprad und steuern dann in Richtung Polen.
Nahe der Grenze, in einem kleinen polnischen Dorf erreichen wir unsere Unterkunft.
Doppelzimmer mit DU/WC und Fr├╝hst├╝ck

4. Tag (ca. 180 km)
Die heutige Etappe ist etwas k├╝rzer. Nur noch wenige Kilometer durch Polen, dann ist die Grenze erreicht. Die ben├Âtigte Zeit f├╝r den Grenz├╝bertritt ist vorher schwer einzusch├Ątzen, aber mit 2 Stunden sollte durchaus gerechnet werden.
Die miserablen Stra├čen, die uns gleich am Anfang durchsch├╝tteln, werden sp├Ąter etwas besser und wir k├Ânnen endlich Blicke in die Umgebung werfen.
LÔÇÖviv / Lemberg steht auf dem Plan, dessen historisches Zentrum in die Liste des UNESCOÔÇôWeltkulturerbes aufgenommen wurde. Hier finden sich die Baustile Renaissance, Barock, Klassizismus sowie Jugendstil zusammen.
Die Stadt war und ist Brennpunkt vieler Kulturen. So lebten hier bis ins 20. Jahrhundert hinein Polen, Juden, Ukrainer, Deutsche und Armenier. Heute sind es fast ausschlie├člich Ukrainer, aber auch Russen, Wei├črussen sowie Polen.
Unser Hotel befindet sich in der Stadt, am Rande des Zentrums. Nach dem die Zimmer bezogen wurden, brechen wir zu einem Rundgang durch die interessante Altstadt auf.
Doppelzimmer mit DU/WC; Fr├╝hst├╝ck

5. Tag (ca. 270 km)
Diese Etappe wird auf Grund ihrer L├Ąnge und den schlechten ukrainischen Stra├čen wahrscheinlich eine kleine Herausforderung. Aber das Ziel lohnt: Tscherniwzi / Czernowitz. Die Stadt wurde, ebenso wie Lemberg, durch die Habsburger Monarchie und zahlreichen V├Âlkern gepr├Ągt.
Sicherlich bleibt uns noch Zeit, um auch diese Stadt ein wenig kennenzulernen.
Doppelzimmer mit DU/WC; Fr├╝hst├╝ck

6. Tag (ca. 190 km)
Ein weiteres Karpatenland steht auf dem Plan: Rum├Ąnien. Hier erwarten uns wieder andere Eindr├╝cke. Trotz der ehemaligen Einheit der Bukowina (der nordliche Teil liegt jetzt in der Ukraine) bietet sich ein anderes Bild. Allen voran die ber├╝hmten Moldaukl├Âster mit ihren Au├čenmalereien.
Wir sind wieder in der EU und das sp├╝rt man beim Fahren! Endlich gute Bel├Ąge und schon bald auch sch├Âne Kurven.
In der N├Ąhe eines Kloster werden wir ├╝bernachten, so dass wir ihm zu Fu├č einen Besuch abstatten k├Ânnen.
Doppelzimmer mit DU/WC; Fr├╝hst├╝ck

7. Tag (ca. 200 km)
Weiter geht es ├╝ber sch├Âne P├Ąsse in Richtung Maramures, dem wohl urspr├╝nglichsten Teil Rum├Ąniens. Es folgt das Tal der "bestickten H├Ąuser", in dem viele Geb├Ąude eine Art Bauchbinde tragen, die an eine Stickerei erinnert. Jede Familie hat ein anderes Muster.
Schlie├člich erklimmen wir den Prislop-Pass, der h├Âchste Punkt unserer Reise. Leider erinnert er an ukrainische Stra├čen und ich hoffe schon seit Jahren, dass er mal frisch geteert wird. Bisher vergeblich, mal sehen, wie 2018 aussehen wird... Auf jeden Fall bringt er uns ins Kerngebiet der Maramures und in den D├Ârfern f├╝hlt man sich oft wie in einem bewohnten Museum. Riesige Holztore s├Ąumen die Stra├čen, uralte Holzh├Ąuser dahinter. Vieles wird hier aus Holz hergestellt.
Ein kurzer Besuch der Waldeisenbahn steht an und nat├╝rlich ein Dorfrundgang.
Doppelzimmer mit DU/WC, Abendessen und Fr├╝hst├╝ck

8. Tag (ca. 150 km)
Noch einmal durchqueren wir diese M├Ąrchenlandschaft. Wenn wir Gl├╝ck haben ist gerade Markttag und alles trifft sich zum Handeln. Da werden H├╝hner gekauft, Ferkel und K├Ąlber heimgezerrt. Eine neue Jacke oder Gummistiefel erstanden.
Auf jeden Fall stoppen wir am Klosterkomplex von B├órsana ÔÇô die h├Âlzernen Bauten sind schlicht ├╝berw├Ąltigend. Und auch unpassend zur relativ armen Landbev├Âlkerung.
Schmale Stra├čen lassen die Fahrerherzen noch einmal h├Âher schlagen, dann laufen die Berge langsam aus und die Stra├čen strecken sich ein wenig. Vor uns liegen die ukrainischen Waldkarpaten mit der Howerla, mit ihren 2061 Metern sie der h├Âchste Berg der Ukraine.
Es geht nun weiter mit unserem "Grenzhopping", wir wollen ├╝ber die Thei├č / Tisa und damit zur├╝ck in die Ukraine. Etwas Geduld ist wieder angesagt.
Dann rollen wir tief in die Waldkarpaten hinein. Auf m├Âglicher Weise noch immer unbefestigten Stra├čen erreichen wir schlie├člich Ust Tschorna / K├Ânigsfeld. Spuren der ehemaligen deutschsprachigen Besiedlung sind noch hier und da sichtbar. Deutsche Namen in kyrillischer Schrift.
Doppelzimmer mit DU/WC und Fr├╝hst├╝ck

9. Tag (ca. 180 km)
Auf der schon bekannten Strecke fahren wir aus dem abgeschiedenen Ort zur├╝ck nach S├╝den und wenden uns sp├Ąter nach Nordwesten. Dabei bleiben wir immer in der h├╝geligen Landschaft mit ihren urigen D├Ârfern.
Unsere letzte Nacht in der Ukraine verbringen in einer Pension, in der uns noch einmal so richtig gute landestypische Gerichte serviert werden.
Doppelzimmer mit DU/WC und Fr├╝hst├╝ck

10. Tag (ca. 250 km)
Wir drehen eine letzte Runde durch den "Osten", durch die ukrainischen Waldkarpaten, dann wenden wir uns Ungarn zu. Ja, auch Ungarn hat Berge und Kurven zu bieten! Zumindest in der Region, die wir durchfahren wollen.
Nach dem Grenz├╝bertritt - auch hier markiert die Thei├č / Tisa wieder die Grenze - sind es nur noch wenige Kilometer und unser Unterkunft ist erreicht. Von nun an werden wir die weiteren Landesgrenzen ohne Stopp ├╝berfahren, Schengen sei dank!
Doppelzimmer mit DU/WC und Fr├╝hst├╝ck

11. Tag (ca. 260 km)
N├Ârdlich vom ber├╝hmten Weinanbaugebiet von Tokaj f├╝hrt die Strecke ins B├╝kk-Gebirge um sich schlie├člich durch Matra-Gebirge zu winden. An dessem Fu├č wir unsere nette Unterkunft beziehen.
Doppelzimmer mit DU/WC und Fr├╝hst├╝ck

12. Tag (ca. 360 km)
Auf den letzten ungarischen Kurven schwingen hin├╝ber in die Slowakei, dort wird die Strecke bald etwas gerader. Ein St├╝ck Autobahn bringt uns auf dieser langen Etappe ein gutes St├╝ck weiter. Bis sich dann am Horizont ein H├Âhenzug abhebt, die Kleinen Karpaten.
Nachdem wir diese ├╝berquert haben, sind wir mit unserer Karpatenrundfahrt bald am Ziel angelangt. Wir sind nun in Tschechien und die H├╝gelkette verschwindet aus den R├╝ckspiegeln.
Doppelzimmer mit DU/WC und Fr├╝hst├╝ck

13. Tag (01.07.; Sonntag - Heimreise)
Nach dem letzten gemeinsamen Fr├╝hst├╝ck starten wir mit vielen neuen Eindr├╝cken im Gep├Ąck zur individuellen R├╝ckreise.


Die Streckenverl├Ąufe sind unverbindlich. Bitte beachten Sie, dass ├änderungen hinsichtlich der zeitlichen Abfolgen bzw. des Streckenverlaufes aus unvorhersehbaren Gr├╝nden jederzeit m├Âglich sind. Danke! wirmachenurlaub