Reiseverlauf 2014

1. Tag; (Anreise)

Individuelle Anfahrt zum Ausgangspunkt unserer Tour, nahe bei Dresden. Mit Hilfe von Streckenbeschreibung und Kartenskizze ist die gemütliche Pension problemlos zu finden.
Ein Spaziergang mit Ausblick hinunter in das Elbtal lassen den Stress der Anfahrt schnell vergessen. Die Motorräder parken im Hof.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

2. Tag (ca. 350 km)

Erste gemeinsame Fahrt in Richtung polnische Grenze. Dann geht es quer durch Mittelpolen bis zum Übernachtungsort Poznan. Ein kleines Hotel direkt im Zentrum der Stadt erwartet uns.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

3. Tag (ca. 330 km)

Es geht immer weiter in nordöstlicher Richtung bis in die Masuren. Bei Torun überqueren wir die Wisla (Weichsel), die dort schon eine beeindruckende Breite erreicht hat. Später umgeben uns öfter Wasserflächen, der Rand der Masuren ist erreicht.
Im bekannten Olsztyn verbringen wir die Nacht ebenfalls sehr zentral und haben so die Gelegenheit, die Alstadt kurz zu besuchen.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

4. Tag (ca. 320 km)

Heute wird es interessant! Nachmittags erreichen wir die Grenze zu Litauen, die dank Schengener Abkommen ohne weiteren Aufenthalt überquert wird. Schon bald wirkt alles ein wenig skandinavisch.
Unser heutiges Ziel ist wieder eine Stadt: Kaunas.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

5. Tag (ca. 260 km)

Nachdem wir die Stadt hinter uns gelassen haben, geht es in nordwestlicher Richtung weiter. Vorbei am Berg der Kreuze, erreichen wir schließlich unser Zielgebiet, einen seenreichen Nationalpark. Ein paar Kilometer Schotter stehen an, die aber mit etwas Erfahrung selbst für Fahrer von Nichtenduros zu meistern sein werden.
Kurz vor Ende dieser Etappe können wir einen Stützpunkt besichtigen, wo die Sowjetarmee früher vier Atomraketen in Bunkern stationiert hatte.
Die Unterkunft – Blockhäuser – liegt sehr idyllisch an einem See. Unsere Gastgeber werden uns mit hausgemachten, traditionellen Gerichten verwöhnen.
Doppelzimmer mit DU/WC; Abendessen und Frühstück

6. Tag (ca. 250 km)

Ohne Gepäck lenken wir unsere Motorräder noch weiter gen Westen, in Richtung Ostsee, die wir bei Klaipeda fast erreichen.
Kurz darauf beginnt ein Highlight des Baltikums: die Kurische Nehrung. Wir werden sie bis Nida befahren und dabei ab und zu schöne Ausblicke auf Ostsee und Haff haben. Allerdings wird es nicht so sein, wie man es sich bisher vorstellte.
Kurz vor der Grenze zu Russland/Kaliningrad besuchen wir einen Punkt, von dem aus man einen weiten Blick über die berühmten Sanddünen hat.
Schließlich kehren wir zu unserer schönen Unterkunft zurück, in der wieder ein leckeres Mal wartet.
Doppelzimmer mit DU/WC; Abendessen und Frühstück

7. Tag (ca. 220 km)

Ein weiterer Genzübertritt steht an, diesmal fahren wir nach Lettland. Auf Grund der Mitgliedschaften beider Länder in EU bzw. Schengen sind keine größeren Kontrollen und damit verbundene Aufenthalte zu erwarten. Es sind wieder einmal einige unbefestigte Kilometer zu überwinden, die notfalls auch umfahren werden können.
Als Ziel steht heute Riga auf dem Plan. Mitten im Zentrum dieser pulsierenden Metropole werden wir in unsere Zimmer einziehen und noch etwas Zeit haben, durch die Seele der lettischen Kultur und Nation zu spazieren. Auch hier wird uns eine deutschsprachige Begleitung interessante Informationen geben können. Wer Lust hat, kann bis spät in die Nacht hinein am städtischen Leben teihaben – es wird nur langsam richtig dunkel und man kann fast schon von "Weißen Nächten" sprechen.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

8. Tag (ca. 300 km)

Noch ein Grenzübertritt! Das letzte Land des Baltikums liegt vor uns: Estland. Wir fahren ziemlich genau nach Norden, immer in Meeresnähe bleibend. Dann lenken wir ein wenig nach Westen, hinüber zu den Inseln Muhu und Saaremaa, die mit einer Fähre erreicht werden. Ein kleiner Ferienhof in stiller, ländlicher Umgebung erwartet uns.
Hier werden wir zwei Nächte bleiben und damit auch etwas verdiente Ruhe in unsere Reise bringen.
Teilweise sehr einfache Doppelzimmer, event. Dreibettzimmer mit insgesamt nur zwei DU/WC; davon eine Anlage "über den Hof"; Abendessen und Frühstück

9. Tag (Freizeit)

Ein bisschen Erholung tut nach den vielen Tagen mit reichlich Kilometern bestimmt gut. Wir können von hier aus verschiedenes unternehmen. Die Inseln Muhu und Saaremaa erkunden, Wäsche waschen oder einfach nichts tun.
Teilweise sehr einfache Doppelzimmer, event. Dreibettzimmer mit insgesamt nur zwei DU/WC; davon eine Anlage "über den Hof"; Abendessen und Frühstück

10. Tag (ca. 200 km)

Immer weiter geht es nach Norden, bis nach Tallinn. Mit seinen historischen Gebäuden und der Stadtmauer besitzt Tallinns Altstadt das am besten erhaltene, mittelalterliche Ensemble in Europa und wurde auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes gesetzt. Wir nächtigen am Fährhafen und haben nur wenige Gehminuten bis zur Altstadt. Selbstverständlich besuchen wir das Zentrum und lassen uns während einer deutschsprachigen Führung Interessantes berichten.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

11. Tag (ca. 240 km)

Noch ein klein wenig nach Nordosten lenken, dann schlagen wir langsam eine heimatliche Richtung ein. Wir haben den Scheitelpunkt und damit auch den nördlichsten Punkt unserer Reise erreicht.
Im Landesinneren liegt unser nächstes Ziel, der riesige Peipsi järv (Peipus-See), durch den die Grenze zu Russland verläuft. Mit 3.555 km² ist er ungefähr siebenmal so groß wie der Bodensee. An seinem Ufer haben sich russische Altgläubige niedergelassen, durch deren Dörfer wir fahren werden. Auch unsere Unterkunft wird in Ufernähe liegen.
Doppelzimmer oder Bungalows mit DU/WC; Abendessen und Frühstück

12. Tag (ca. 280 km)

Heute gelangen wir nach Lettland zurück. Gleich nach dem Grenzübertritt begrüßt uns der Gauja-Nationalpark. Hier fließt der gleichnamige Fluss durch ein tief eingeschnittenes Urstromtal. Am Rande einer Stadt liegt unser kleines Hotel.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

13. Tag (ca. 300 km)

Weiter geht’s mit unserem „Grenzhopping“. Das heutige Ziel befindet sich Litauen. Wir überqueren die Daugava und begleiten ihren Lauf einige Kilometer. Sie entspringt in Russland, fließt durch Weißrussland und mündet nach etwa 1.020 Kilometern bei Riga in die Ostsee. Es folgen kleinere Straßen und schließlich rollen wir wieder auf litauischem Boden.
Bald ist der östlichste Punkt der Tour und damit auch unsere Unterkunft, ein abgeschiedener Ferienhof, erreicht.
Doppelzimmer mit insgesamt nur zwei DU/WC; Frühstück

14. Tag (ca. 250 km)

Wir bleiben auf kleineren Wegen um Vilnius zu umfahren. Später erreichen wir Trakai, eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Die sehr gut erhaltene Burganlage ist komplett von Seen umgeben. Wir stürzen uns in den Touristentrubel und werden uns die Zeit nehmen, das alte Gemäuer zu besichtigen.
Langsam nähern wir uns der Grenze zu Polen, übernachten jedoch noch einmal in Litauen. Ein Ferienhof bietet uns dazu Quartier. Auch hier sind wieder ein paar Meter unbefestigter Wege zu meistern.
Doppelzimmer mit DU/WC; Abendessen und Frühstück

15. Tag (ca. 330 km)

Nur wenige Kilometer, dann lassen wir das sogenannte Baltikum hinter uns, sind wieder in Polen und durchqueren Masuren mit seinen unzähligen Seen in ziemlich genau westlicher Richtung. In Ostróda, einer Kleinstadt, werden wir übernachten.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

16. Tag (ca. 290 km)

Mit Ostróda verlassen wir auch Masuren, es geht nun zurück durch Mittelpolen bis zu einem kleinen Ort bei Poznan.
Etwas auserhalb, an einem See, finden wir unser modernes Hotel.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

17. Tag (ca. 340 km)

Heute entsprechen Streckenführung und die Unterkunft in etwa denen der Hinfahrt am Beginn unserer Tour. Zwei Drittel der Etappe führen also noch durch Polen, dann geht es auf den restlichen rund einhundert Kilometern durch die Lausitz und abends erreichen wir wieder die bekannte Landpension bei Dresden.
Doppelzimmer mit DU/WC; Frühstück

18. Tag (Heimreise)

Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück brechen wir mit vielen neuen Eindrücken zur individuellen Heimreise auf.


Dieser Streckenverlauf ist unverbindlich. Bitte beachten Sie, dass Änderungen hinsichtlich der zeitlichen Abfolgen bzw. des Streckenverlaufes aus unvorhersehbaren Gründen jederzeit möglich sind. Danke!
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